Psychologische Praxis Petra Dahl  
            Diplom-Psychologin (univ.) - Systemische Therapeutin - Rechtspsychologin - Fachpsychologin für Verkehr (BDP)  
                           in Rinnthal, Landau  & als mobile Praxis - mit dem "Sachverstand" auf 4 Rädern   
 
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Systemische Aufstellungen

Familien- und Organisationsaufstellungen

Wie geht das?  

Mit Hilfe von Stellvertretern (neutralen Personen ohne Vorwissen zur Person des Aufstellers) werden die Beziehungsstrukturen im Raum aufgestellt.  

Der Aufsteller selbst zieht sich aus der Aufstellung zurück, nachdem er auch für seine Person einen Stellvertreter ausgewählt hat.

Ohne vorher Informationen erhalten zu haben, erleben die Stellvertreter von Familienmitgliedern in erstaunlich präziser Weise Gefühle, sprechen Worte oder zeigen sogar Symptome der wirklichen Personen.

Diese Stellvertreter werden nun vom Therapeuten befragt, eventuell auch umgestellt. "Lösungen" werden erarbeitet und für den Alltag umsetzbar gemacht. 

Wozu soll das gut sein? 

Das erste aufgestellte "Bild" spiegelt die gegenwärtige, die aktuelle Situation wieder.  

Die vom Aufstellenden empfundenen Schwierigkeiten werden sichtbar und er erlebt das nicht er das Problem ist, sondern das System das Problem hat.

Durch die Aussagen der Stellvertreter zu ihren Empfindungen an ihrem Platz und räumliches Umstellen wird ein Veränderungsprozess, ein Lösungsweg erarbeitet. Dadurch wird das bisherige Verhalten, das Muster nicht nur verständlich, sondern auch veränderbar.   

Das Ziel ist ein umsetzbares Lösungsbild zu entwickeln.    

Wie funktioniert das?

Wissenschaftlich ungeklärt ist warum die Stellvertreter körperliche Symptome, Stimmungen und Gefühle der vertretenen Person wahrnehmen können.  Ein Forschungsprojekt konnte jedoch systemische Aufstellungen als eine "Sprache der Stellung von Personen im Raum zueinander" erklären.  Diese scheint unabhängig von den Vorkenntnissen oder dem Erfahrungswissen (zumindest im deutschen Sprachraum) der Stellvertreter immer identisch stattzufinden.

Dabei enthalten systemische Aufstellungen keine Informationen über einzelne Personen, im Sinne von Charaktereigenschaften, sondern nur Informationen zu Beziehungen zwischen Personen in Form von der Stellung im Raum zueinander.

Systemische Aufstellungen kann man also als eine Art der Selbstreflexion sozialer Systeme aus übergeordneter Sichtweise (Metaebene) verstehen.

Artikel aus der Presse finden Sie auf der Seite:  

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