MPU – die medizinisch – psychologische Fahreignungsuntersuchung

Die medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU, ist immer dann „Pflicht“ wenn Ihre Fahreignung in Frage gestellt wird.

Das muss nicht immer ein Regelverstoß im Straßenverkehr sein, auch Verhalten außerhalb des Verkehrs hat Einfluss auf die Beurteilung Ihrer Fahreignung. Hierzu gehört u. a. das Bekanntwerden einer die Fahreignung beeinträchtigenden Erkrankung oder Dauermedikation.

Besteht der Verdacht, dass Sie nicht geeignet sind, so müssen Sie, wie beim Erwerb des Führerscheins (Fahrschule, Prüfungen), den Beweis antreten, dass sie es doch sind.

Vom Straßenverkehrsamt/Führerscheinstelle, oder vom Gericht, wird in einer schriftlichen Aufforderung angeordnet, dass sie ein Fachärztliches Gutachten bei einem Verkehrsmediziner oder ein Medizinisch-psychologisches Gutachten erstellen lassen müssen. Tun Sie das nicht bis zu einem im Schreiben angegebenen Zeitpunkt, hat dies eine kostenpflichtige Entziehung der Fahrerlaubnis zur Folge.

In Deutschland besteht eine Informationspflicht: Das heißt, Sie müssen aktiv werden, man wird Ihnen nicht automatisch sagen was Sie alles im voraus tun müssen, um den Führerschein wieder zu erhalten!

Die MPU wird/kann angeordnet werden wenn,

  • mehr als 7 Punkte im Punkteregister in Flensburg (FAER – kostenlose Info hier!)
  • fahren unter Alkoholeinfluß mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr, oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr.
  • mehrfache Auffälligkeiten mit Alkohol im Straßenverkehr
  • mehrfacher Entzug der Fahrerlaubnis / bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder bei Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen
  • Besitz, Nutzung von illegalen Drogen, missbräuchliche Nutzung von Medikamenten (auch ohne Verkehrsteilnahme)
  • körperliche oder psychische Veränderungen die Ihre Fahreignung in Frage stellen (auch ohne Verkehrsteilnahme)

Auch Vergehen vor dem Erwerb des Führerscheins können zur Anordnung der Überprüfung durch eine MPU führen (und das, obwohl Sie noch nie einen Führerschein besessen haben).

Haben Sie eine Aufforderung erhalten den Führerschein abzugeben? Ist aufgrund eines Geschehens oder einer vorhandenen Tatsache zu erwarten das sie den Führerschein verlieren?

Dann sorgen Sie dafür, dass Sie schnellstmöglich wissen wie es weitergeht!

Melden Sie sich bei mir, wir klären das für Sie beste Vorgehen in Ihrem speziellen Fall.

Was kann ich nun für Sie tun, was Sie nicht auch alleine könnten?

  • Ich sorge dafür das Sie alle Informationen und Möglichkeiten ausschöpfen können.
  • Ich beantworte all Ihre Fragen zur MPU: Zum Ablauf, den Hintergründen und all jene zu Ihrer individuellen Fragestellung. Sie sollen bevor Sie zur MPU gehen, die Vorgehensweise, die Sprache und den Hintergrund der Begutachtung verstehen. Nur so können Sie Missverständnisse oder Verständigungsschwierigkeiten von vornherein ausschließen.
  • Ich vermittle Ihnen verkehrspsychologisches Wissen und lasse Sie psychologische Sichtweisen verstehen. Dadurch können Sie dann deutlich machen, dass Sie nicht mehr als eine Gefahr für den Straßenverkehr angesehen werden müssen.
  • Ich analysiere mit Ihnen Ihre persönlichen Hintergründe. So können Sie für den Gutachter nachvollziehbar eine Änderung ungünstiger Einstellungen und Gewohnheiten hin zu neuen Verhaltensweisen, immer bezogen auf Ihren individuellen, persönlichen Hintergund, erläutern.
  • Ich bearbeite mit Ihnen Risikofaktoren, damit Sie die Vermeidung oder Bewältigung von Rückfällen in alte Verhaltensweise darstellen können.
  • Ich helfe Ihnen die MPU positiv für sich zu nutzen.
  • Eventuell vorhandene, negative Gutachten sind dabei kein Problem, sondern eine gute Ausgangslage für ein sicheres positives Gutachten.
  • Ich informiere Sie wann, wie, wo Sie Drogen- / Alkoholscreenings abgeben können/ sollen und erläutere Ihnen deren Auflagen.

Meine Vorbereitung findet in Form einer Kurzzeittherapie mit möglichst wenigen Terminen statt.

Sie machen Termine für Einheiten von jeweils 60 Minuten. In meiner Praxis in Landau, Rinnthal oder im Praxisbus “Sachverstand” bei Ihnen vor Ort.

Sie bekommen Übungen für zuhause, die Sie alleine durchführen um das erworbene Wissen zu festigen.

Eine Art Abschlußprüfung in Form einer vollständigen psychologischen Begutachtung, (mit schriftlicher Zusammenfassung durch eine versierte Verkehrspsychologin) sorgt für die notwendige Sicherheit.

Denn: Sie können die MPU beim ersten Anlauf bewältigen!

Die MPU ist eine wissenschaftlich fundierte, verkehrspsychologische und medizinische Diagnostik, die für jeden Einzelnen individuell durchgeführt wird.

Es gibt keine pauschale Beurteilung von Vergehen, daher nützen Ihnen die Erfahrungen anderer „MPU-ler“ leider nur wenig.

Es gibt keine vorher festgelegten Fragen oder Antworten die Sie auswendig lernen könnten.

Und: Es gibt keine Vorgaben für den Gutachter wie viele „durchfallen“ sollen.

Sie haben, wenn Sie gut vorbereitet sind, eine sehr gute Chance die MPU im ersten Anlauf zu bestehen.

Sie haben sich vorbereitet auf die MPU, sind aber noch unsicher?

Hier biete ich Ihnen ein „Probe-MPU-Gespräch„ auch MPU-Check genannt. Eine Einheit, in Form eines kompletten MPU -Gesprächs inclusive aller Hinweise woran Sie scheitern könnten, oder woran Sie noch arbeiten müssen.

Sie befürchten eine Fahrunsicherheit? Haben Angst? Leiden unter einem Trauma?

Hierfür biete ich in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Udo Hinsch Fahrerprobungen an.

Zudem kann man dort auch ein Selbstsicherheitstraining in Einzel- und Gruppentraining absolvieren.

Die Praxis ist zu weit weg?

Ich arbeite auch im Hausbesuch, im Bus “Sachverstand” vor Ort in fast ganz Deutschland und in Form einer Online-Beratung, per Mail, per Skype, per Telefon…

Bitte bedenken Sie: Die Zeit bis zur MPU verstreicht schnell

Sie benötigen zumeist einen Abstinenznachweis über mindestens 6 Monate, oft 12 Monate.

Und: Auch nach dem Ablauf der Sperrfrist erhalten Sie Ihren Führerschein erst mit einer positiven MPU wieder.

Dauer? Kosten?

Leider kann ich auf diese Frage nur in Ihrem Einzelfall,  je nach Sach- und Befundlage antworten. Und selbst dann hängt es ja noch an Ihrer Mitarbeit. Daher einfach anrufen.